Headerbild Klinik für Anästhesie, Foto, Patientin liegend mit Maske, kurz vor Narkose
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Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie


Anästhesie

Siloah St. trudpert Klinikum, Klinik für Anästhesie, Bild OP Anästhesie-Maske, OP-Lampe

Sicher und schmerzfrei - darum kümmern wir uns: Zu unserem Anästhesieteam gehören 23 Fach- bzw. Assistenzärztinnen und -ärzte sowie erfahrene Anästhesie-Pflegekräfte im OP, Aufwachraum und auf der Intensivstation.

Aufbauend auf der Erfahrung aus über 13.000 Anästhesien pro Jahr sorgen wir uns um Sie als Patient und pflegen Sie, wenn Sie einer Operation oder einem anderen schmerzhaften Eingriff entgegensehen. Schon vor dem Eingriff lernen wir Sie und Ihre Bedürfnisse kennen und können den Eingriff optimal vorbereiten. Während des gesamten Eingriffs überwachen wir sämtliche Funktionen und arbeiten mit dem OP-Team zusammen. Und auch nach dem Eingriff sind wir für Sie da, damit Sie sich schmerzfrei regenerieren können.

Wichtige Informationen zum Ablauf einer Anästhesie

1. Das Narkosegespräch
Vor der Operation werden Sie gründlich untersucht und von uns über das für Sie in Frage kommende Anästhesieverfahren – Vollnarkose oder örtliche Betäubung – aufgeklärt. Dabei gehen wir auf Ihre Ängste und Bedenken ein.

2. Essen und Trinken
Falls vom Arzt nicht anders angeordnet, können Sie noch bis zu 6 Stunden vor Beginn der Anästhesie eine leichte Mahlzeit einnehmen. Danach dürfen Sie nichts mehr essen, keine größeren Mengen trinken und auch nicht mehr rauchen. Klare Flüssigkeiten (wie z. B. Wasser, Tee, Kaffee) sind noch bis 2 Stunden vor Anästhesiebeginn in kleinen Mengen erlaubt, falls auch hier der Arzt nichts anderes angeordnet hat.

3. Aufregung vor der OP
Sollten Sie eine sehr starke Aufregung vor dem Eingriff verspüren, hilft eine Beruhigungstablette am Abend und eine am Morgen vor der Operation dabei, die verständliche Aufregung abklingen zu lassen.

4. Vor dem Eingriff
In der ruhigen Atmosphäre eines Vorbereitungsraumes wird die Narkose oder örtliche Betäubung eingeleitet und erst nach vollständigem Wirkungseintritt kommen Sie als Patient in den eigentlichen Operationsraum.

5. Aufsicht nach dem Eingriff
Während der Operation werden vom Anästhesisten alle lebenswichtigen Funktionen wie Atmung und Kreislauf fortlaufend überwacht. Die von uns verwendeten modernen Narkose- und Schmerzmittel lassen Sie nach der Operation rasch wieder wach werden und haben im Vergleich zu früher sehr viel seltener unangenehme Nachwirkungen wie Schlafüberhang, Übelkeit oder Erbrechen. Nach der Operation werden Sie in einem modernen Aufwachraum so lange überwacht, bis alle Funktionen wieder stabil sind. Im Aufwachraum wird auch für eine ausreichende Schmerzbehandlung gesorgt sowie Durst und Hunger durch Flüssigkeits- und Energiezufuhr gestillt, bis Sie selbst wieder trinken und essen können. Eltern, deren Kinder operiert werden, dürfen selbstverständlich mit in den Aufwachraum.

Geburtshilfliche Anästhesie


Nach Absprache mit den werdenden Eltern und den Kollegen der Frauenklinik führt das Team der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie bei Bedarf eine rückenmarksnahe lokale Schmerzausschaltung mit dem Ziel einer schmerzarmen Geburt durch. Für diese sogenannte Periduralanästhesie (PDA) gibt es verschiedene Anlässe wie Wunsch der Mutter oder medizinische Gründe, die dieses Verfahren vorteilhaft für den Geburtsverlauf erscheinen lassen.

Wir sorgen auch für die Schmerzausschaltung, wenn die Geburt durch Kaiserschnitt erfolgt. Normalerweise erfolgt auch dies durch eine rückenmarksnahe lokale Schmerzausschaltung, die sogenannte Spinalanästhesie. So kann die Mutter – trotz Operation – die Geburt ihres Kindes schmerzfrei bei vollem Bewusstsein miterleben. Selbstverständlich und gewünscht ist für uns dabei die Anwesenheit des Vaters bei der Geburt.

Unser Team versorgt zudem, im Bedarfsfall zusammen mit einem Kinderarzt, die Neugeborenen direkt nach der Geburt durch Kaiserschnitt und sorgt so für einen optimalen und sicheren Start ins Leben.

Weitere Hinweise und Informationen zum Thema "Narkose" finden Sie auch beim Berufsverband Deutscher Anästhesisten unter www.sichere-narkose.de

Anästhesie bei ambulanten Operationen

Kürzere und relativ wenig belastende Eingriffe werden häufig ambulant durchgeführt. Das bedeutet, Sie kommen am OP-Tag morgens ins Krankenhaus und gehen nachmittags oder gegen Abend wieder nach Hause. Wenn Sie für eine ambulante Operation vorgesehen sind, wird Ihnen in der Anästhesiesprechstunde nach dem Ergebnis der körperlichen Untersuchung und der vorliegenden Befunde das geeignete Narkoseverfahren empfohlen und ausführlich erklärt.

Die Aufklärung umfasst auch allgemeine Verhaltensregeln am Operationstag. So sollten Sie sich wegen möglicher Beeinträchtigungen nach der Anästhesie abholen lassen und eine Betreuung zu Hause sicherstellen, denn aktiv am Straßenverkehr dürfen Sie erst wieder nach 24 Stunden teilnehmen.