Bild Siloah St. Trudpert Klinikum, Orthopädie und Unfallchirurgie, Zwei Ärzte betrachten ein Hüft-Röntgenbild auf dem Bildschirm
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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Hüft-OP

Hüft-OP, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Silah St. Trudpert Klinikum Pforzheim

Seit vielen Jahren ist der künstliche Hüftgelenkersatz einer der erfolgreichsten orthopädischen Eingriffe. Im Rahmen des totalen Ersatzes werden sowohl die geschädigte Pfanne als auch der zerstörte Hüftkopf entfernt, bevor dann die Komponenten der Endoprothese zementiert oder zementfrei sicher verankert werden. Die am häufigsten verwendeten Hüftendoprothesen sind:

  • die konventionelle Prothese mit zumeist zementfreier Pfanne und zementfreiem oder zementiertem Schaft  
  • die Kurzschaftprothese, die insbesondere bei jüngeren Patienten zur Anwendung kommt  
  • der Revisionsschaft, der für Wechseloperationen zur Verfügung steht  
  • die sogenannte Duokopfprothese oder bipolare Prothese, die zur Behandlung von Brüchen des Schenkelhalses bei betagten Patienten zur Anwendung kommt

Detaillierte Informationen erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Die Hüfte sitzt beim menschlichen Körper zwischen Rumpf und Oberschenkel. Sie ermöglicht Ihren aufrechten Stand sowie die Beweglichkeit Ihrer Beine, dadurch wird das Gehen erst möglich. Gleichzeitig wird Ihr gesamter Körper durch die Hüfte stabilisiert. Erkrankungen der Hüftgelenke haben dadurch wesentliche Auswirkungen auf Ihre Beweglichkeit und Ihr Gehvermögen.

Besteht eine Arthrose im Hüftgelenk, verursacht dies in der Regel starke Gelenkschmerzen. Die Arthrose im Hüftgelenk ist eine der häufigsten Formen von Arthrose und gehört zu den degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenks.

Was ist eine Arthrose im Hüftgelenk?

Die Arthrose der Hüfte ist eine Gelenkerkrankung, die Mediziner als Gelenkverscheiß bezeichnen. Bei der Hüfterkrankung liegt ein unwiederbringlicher Knorpelschaden vor. Der Hüftgelenkknorpel hat eine abfedernde Aufgabe. Ist der Knorpel geschädigt, müssen die Knochen die Belastung tragen. Schlimmstenfalls reiben Knochen auf Knochen, was unerträgliche Arthroseschmerzen hervorruft. Mit einer Hüft-Operation können wir hier Abhilfe schaffen.

Krankheitsverlauf einer Arthrose im Hüftgelenk

  1. Stufe: Der Knorpelschaden ist noch gering, der Gelenkknorpel kann seine puffernde Funktion noch erfüllen.
  2. Stufe: Der Knorpelschaden ist ausgeprägter und zeigt erste Veränderungen der Knorpeloberfläche.
  3. Stufe: Die Arthrose verursacht erste Schäden an der Knochenstruktur des Hüftgelenks.
  4. Stufe: Es bilden sich Verdichtungen und Ausziehungen am Knochen, bis hin zum Knochenschwund. Die Knorpelschicht ist an einigen Stellen vollständig abgerieben, eine Hüft-OP ist dringend notwendig.

Die Arthrose im Hüftgelenk stellt die Hauptursache für den Gelenkersatz in Form einer Hüft-Operation dar. Daneben können auch Hüftkopfnekrosen, Hüftdysplasien oder Fehlstellungen der Gelenkpfanne, Rheuma oder Frakturen Ursachen für eine Hüft-Operation sein.